Was ist eigentlich Entfernungsmessung?

Wenn man über Entfernungsmessung spricht meint man über die Entfernung von zwei Punkten, wo immer sie sich auch befinden. Hier geht es meistens nicht darum die Gerade zu berechnen, sondern zum Beispiel darum, einen Straßenverlauf zu berechnen, oder einen Flusslauf. Entfernungen über eine exakte gerade werden zum Beispiel in der Astronomie berechnet.

Direkte Entfernungsmessung

Vergleichsmessung mit Vergleichsmaßstäben

Eine der direkte Messungen ist die Vergleichsmessung. Vielleicht haben Sie schon einmal von dem Ur-Kilo gehört. Wir haben uns hier im Westen darauf geeinigt, dass die Masse des Urkilos, die Referenz für die Maßangabe Kilogramm sein soll. Möchte man nun nachweisen, dass vier Liter Wasser auf NN exakt 3 Kilo wiegen, halten sich drei Kilo Wasser und 3 Kugeln der Masse des Ur-Kilos exakt die Waage. Also wissen wir, drei Liter Wasser entsprechen, drei Kilogramm.

So wird das auch bei der direkten Messung von Entfernungen gehandhabt. Wir haben uns darauf geeinigt wie lang ein Meter ist und wenn wir tausend mal einen Meter hintereinander legen, wissen wir, dass die Entfernung 1000 Meter beträgt.

Das liest sich natürlich sehr banal, es ist aber klar zu stellen, was mit „Vergleichsmessung“, also der direkten Messung genau gemeint ist.

Vergleichsmessung durch Wellen

Wissenschaftlicher wird es, wenn zur Vergleichsmessung die Entfernung mithilfe von Licht- oder Radiowellen ermittelt wird. Wir wissen, wie sich die Phasen der Wellen verschieben, je weiter ein Objekt an uns dran ist. So misst man auch die Entfernung von Sternen. Man musste sich einfach etwas einfallen lassen, es wäre wohl etwas aufwändig gewesen, einen Bindfaden zum Mond zu spannen, um ihn anschließend mit dem Metermaß abzumessen. Auch das Messen mittels Laserwellen kann an dieser Stelle genannt werden. Diese Messung ist mt einem so genannten Laser Entfernungsmesser möglich.

Vergleichsmessung durch Messung der Signalstärke

Dann gibt es noch den Effekt der Tiefendiskriminierung, der ausnutzt, dass ein Signal um so stärker wird, je näher sich ein Objekt an der Optik des Messinstrumentes befindet. Dies wird allerdings bei Messungen im Nanometer-Bereich angewandt.

Es handelt sich immer um ein gerades, direktes Verfahren.

Indirekte Entfernungsmessung

Anders, ist es bei der indirekten Messung. Hier werden kleine technische Tricks angewandt, um auf Umwegen zu einem brauchbaren Ergebnis zu kommen. Ein paar von diesen, möchte ich Ihnen nun vorstellen.

Indirekte Vergleichsmessung

Bei der Hodometrie wird ein Verfahren genutzt, welches Sie vielleicht schon einmal beobachtet haben, wenn Sie einen Autounfall erlitten haben. Dann läuft nämlich ein Polizist mit einem Stock, an dessen Ende sich ein Rad befindet, bestimmte beweisrelevante Entfernungen ab. Ein Zählwerk zählt, wie oft sich das Rad dreht, das Ergebnis multipliziert man mit dem Umfang des Rades und schon weiß man, wie weit der Polizist gegangen ist. Diese Methode hat übrigens den Vorteil, dass man auch Kurven messen kann.

Entfernungsmessung unter Zuhilfenahme der Mathematik

Weiter gibt es noch die Triangulation, dazu muss man lediglich die Entfernung zweier Punkte wissen und man muss wissen in welcher Richtung sich das auf Entfernung zu messende Objekt befindet. So weiß man die, in die Berechnung einzubeziehenden Winkel und man kann wie früher in der Schule, mit Hilfe der Geometrie heraus finden, an welchem Punkt sich die, von der Basislinie abstrahlenden Schenkel, treffen und dann weiß man auch wie weit das zu messende Objekt entfernt ist. Dies ist seit dem Altertum bekannt.

Ich hoffe ich konnte Ihnen ein wenig weiter helfen. Es gibt noch etliche weitere Messverfahren, von denen die Meisten für die Breite der Masse uninteressant sind. Aber wenn Sie wissen möchten, was eine “Dynamische Parallaxe” ist, finden Sie sicher weitere Informationen im Internet.

In-Ear, On-Ear oder Over-Ear Kopfhörer – was sind die Unterschiede?

In der heutigen Zeit besitzt eigentlich jeder Mensch, der ein Smartphone hat, auch mindestens ein Paar Kopfhörer, da diese beim Kauf schon mitgeliefert werden. Doch sind diese auch ideal geeignet, um perfekt Musik hören zu können? Kopfhörer gibt es in zahlreichen Ausführungen zu kaufen, im Folgenden wird nun genauer auf In-Ear-, On-Ear- und Over-Ear-Kopfhörer eingegangen und die Unterschiede wie auch Vor- und Nachteile aufgelistet.

Detektor-Kopfhoerer

In-Ear-Kopfhörer

In-Ear-Kopfhörer sind für unterwegs, zum Beispiel beim Sport, sicherlich die bequemste Variante. Die meisten solcher Modelle, haben einen ordentlichen Klang und den Vorteil, dass sie sehr kompakt sind und problemlos verstaut werden können. In früheren Zeiten wurden häufig sogenannte Ear-Buds genutzt, die nur in die Ohrmuschel eingehängt wurden. Dies kann gerade bei Bewegung schon zum Problem werden, da sie schnell so schnell aus dem Ohr fallen. So eignen sich für diese Zwecke eher In-Ear-Kopfhörer, die sich in dem Gehörgang befinden. Dies bewirkt auch, dass ein deutlich besserer Klang erreicht werden kann, aufgrund von einer Art Druckkammer. Geachtet werden sollte jedoch auf einen Aufsatz aus Gummi oder auch Kunststoff.

wikipedia.org: Berthold Werner

wikipedia.org: Berthold Werner

On-Ear-Kopfhörer

Für Menschen, die das Gefühl einen Kopfhörer im Ohr zu haben, nicht mögen, eignen sich hingegen sogenannte On-Ear-Kopfhörer. Wie der Name schon erahnen lässt, befinden diese sich auf dem Ohr. Häufig ist bei solchen Modellen jedoch das Problem, dass ein nicht ausreichender Tragekomfort vorhanden ist, zum Beispiel bei Brillenträgern oder auch Frauen, die Ohrringe tragen, kann der Kopfhörer stören. Daher ist es wichtig, vor einem Kauf das gewünschte Modell probezutragen, um zu schauen wie es auf Dauer sitzt. Zudem kann man sich in Foren schlau lesen, dort melden sich häufig Menschen zu Wort, die ebenfalls Brille tragen. Hier können dann Erfahrungen ausgetauscht und Tipps gegeben werden. Wichtig ist, dass der Bügel an die jeweilige Kopfform angepasst werden kann und keinesfalls an irgendeiner Stelle drückt. Diese Kopfhörer eignen sich vor allem für Menschen, die Musik entweder zu Hause oder auch unterwegs genießen wollen. Für den Sport eignen sie sich hingegen nur bedingt, da sie nicht so fest sitzen wie die In-Ear-Kopfhörer.

Over-Ear-Kopfhörer

Over-Ear-Kopfhörer umschließen mit ihren Ohrmuscheln das komplette Ohr und sorgen

wikipedia.org: Gmhofmann

wikipedia.org: Gmhofmann

so für einen ganz speziellen Sound. Gewählt werden kann, wie auch schon bei den On-Ear-Kopfhörern, zwischen offenen und auch geschlossenen Modellen. Wenn noch etwas von der Außenwelt mitbekommen werden soll, sollte ein offenes Modell gewählt werden. Over-Ear-Kopfhörer eignen sich vor allem für Menschen, die ihre Musik in vollem Klang genießen möchten. Werden sie zu Hause genutzt, kann ein geschlossenes Modell dafür sorgen, lediglich die Musik zu hören und schützen zudem vor besonders hohen Frequenzen die von außen kommen.

Abschließende Bemerkung

Welches Modell nun gewählt wird, hängt von den eigenen Wünschen ab und muss individuell entschieden werden. Alle Varianten haben, wie oben beschrieben, ihre Vor- und Nachteile, sodass jeder für sich selber entscheiden muss, welche ihm am meisten zusagt.
Eine gute Anlaufstelle, um sich genauer über verschiedene Modelle zu informieren und/oder Beratungen sind Foren wie musikforum.de, musiker-board.demusikzeug.de oder musikerforum.de.

 

PC mit Wasserkühlung – eine lohnende Investition?

Lohnt sich die Investition in einen Wasserkühlung für den Computer? Für wen ist das überhaupt etwas? Über diese und noch mehr Fragen klärt der Artikel auf.

Vorteile der Wasserkühlung

Dass eine stetig wachsende Zahl an Menschen auf wassergekühlte Computer umstellt ist kein Wunder, schließlich bringt diese einige Vorteile mit sich. Wasser besitzt im Vergleich zu Luft eine sehr viel höhere Wärmespeicherkapazität und hält das System somit leichter kühl. Anschaulich wird dies auch im Alltag: Während ein Backofen die Luft im Inneren schon innerhalb weniger Minuten warm bekommt, dauert es meist erheblich länger, bis die Temperatur einer deutlich kleineren Menge an Wasser im Kochtopf steigt. Dadurch dass das Wasser im Computer nicht so schnell warm wird, bleibt das System auch bei intensiver Nutzung im angenehmen Temperaturbereich. Ein Bonus ist dabei auch, dass Wasserkühlung im Vergleich zu teils turbinenartigen Lüftern deutlich leiser arbeitet.

Zielgruppe

Doch wer braucht überhaupt so ein „Schnick-Schnack“? An dieser Stelle sei sofort gesagt: Sicher nicht jeder! Die Wasserkühlung lohnt sich nicht für den regulären Büroalltag oder den Alltags-PC in der Wohnung. Ansprechend ist diese Technik jedoch insbesondere für Nutzer, die höchste Performance von ihrem Computer fordern, beispielsweise Gamer, die Spiele auf großen Bildschirmen in hoher Auflösung und Qualität spielen wollen.

Preis-/Leistungsverhältnis

Das liegt vor allem auch an den Kosten einer Wasserkühlung. Wer hier nicht selbst bauen will und davon sei an dieser Stelle allen unerfahrenen Interessieren abgeraten, denn schon der gesunde Menschenverstand deutet darauf hin, dass Wasser und Strom auf engstem Raum nicht ganz ungefährlich ist. Eine gegebenenfalls mögliche Nachrüstung oder ein Neukauf wirkt nicht unerheblich auf den Preis aus. Einen wassergekühlten Computer aus dem gehobenen Preissegment gibt es bei seriösen Herstellern erst ab deutlich über 1000€. Nach oben gibt es wie immer keine Grenzen. Für Gaming-Computer aus der Oberklasse ist die Wasserkühlung inzwischen Standard und dort auch aufgrund der extrem leistungsstarken Hardware sinnvoll. Unterschieden werden muss ferner zwischen verschiedenen Arten der Wasserkühlung. Verbreitet sind auf dem Markt Computer, die entweder nur den Prozessor, nur die Grafikkarte(n) oder eben beide Elemente kühlen.

Fazit und Ausblick

Die Wasserkühlung ist eine interessante Option, sicher aber nicht für jeden Nutzer sinnvoll. Leistungsintensive Hardware kann von der verbesserten Kühlung jedoch erheblich profitieren. In Zukunft wird die Technik wohl auch für einen geringen Preis zu haben sein und sich so in mehr und mehr Computer schon serienmäßig vorfinden lassen.

Weiterführende Links

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Wände streichen – Vor- und Nachteile von weißer und bunter Farbe

Wenn die Wände eines Raumes in einer Wohnung oder in einem Haus neu gestrichen werden müssen, stellt sich die Frage, ob weiße oder bunte Farbe verwendet wird. Beide Varianten haben ihre Vor- und auch Nachteile, auf die nun genauer eingegangen wird.

Welche Vorteile haben farbige Wände?

Durch die Verwendung von bunten Farben, bei dem Streichen der Wände, kann ein bestimmtes Wohnklima erzeugt werden. So können rote, gelbe oder auch braune Farben für eine warme Atmosphäre sorgen, blaue oder hellgrüne Farben hingegen sorgen eher für Frische oder auch Kälte. Zudem ist es möglich, die Farbe der Wand an die Farben diverser Accessoires, wie zum Beispiel der Kissen auf einer Couch, anzupassen. Auf Wunsch kann auch nur ein Teil einer weißen Wand mit Farbe gestrichen werden. So können zum Beispiel einige senkrechte Streifen für ein harmonisches Bild sorgen oder es werden mithilfe der Farbe bestimmte Motive erzeugt.

Welche Nachteile haben farbige Wände?

Wenn die Wände bunt gestrichen werden, ist es eher schwierig, sie zu einem späteren Zeitpunkt wieder komplett weiß zu streichen. Denn gerade wenn dunkle Farben verwendet wurden, kann es sein, dass diese durch das Weiß durchscheinen. Ein weiterer kleiner Nachteil ist, vor allem wenn günstige Farben verwendet wurden, dass einige Farben nach einer gewissen Zeit verblassen und dementsprechend nicht mehr so schön aussehen.

Welche Vorteile haben weiße Farben bei dem Streichen der Wände?

Wenn für das Streichen der Wände eine weiße Farbe verwendet wird, kann man hingegen ein neutrales Bild erzeugen. Somit können nahezu alle Dekogegenstände und Möbel zu einer weißen Wand problemlos kombiniert werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass weiße Farbe nicht oder kaum verblasst, sodass sie nicht so schnell wie bunte Farbe erneuert werden muss.

Welche Nachteile haben weiße Farben bei dem Streichen der Wände?

Nachteilig muss zu weißen Farben bei dem Streichen der Wände erwähnt werden, dass eventuelle Verschmutzungen eher zu sehen sind, als bei bunten Wänden. Zudem kann es sein, wenn in dem jeweiligen Raum viel geraucht wird, dass sich weiße Wände durch den Rauch gelblich verfärben und dann häufig übergestrichen werden müssen.

Abschließende Bemerkung

Ob nun bunte oder weiße Farben bei dem Streichen der Wände verwendet werden, muss ganz individuell entschieden werden. So kann, wie oben schon kurz erwähnt, sicherlich in vielen Fällen eine Zwischenlösung ideal sein, bei der nicht die komplette Wand, sondern nur ein Teil, mit Farbe gestrichen wird.

Weiterführende Links

Video zum Streichen von Wänden